Erste Klavierstücke für Florian

Art.Nr.: 610270

Sprache: deutsch

Autor: Manfred Schmitz

ISBN: 978-3-932587-82-5

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Hallo liebe Kinder,

ja, den Florian gibt es wirklich! Er hat alle diese Klavierstücke fleißig geübt und mit viel Freude gespielt. Und weil Florian, gleich als er mit dem Klavierspiel begann, mit diesen kleinen musikalischen Geschichten so viel Freude hatte, habe ich sie auch für euch mal aufgeschrieben und zusammen mit den schönen Bildern, die Peter Muzeniek mit viel Liebe und Können extra dafür gezeichnet hat, in dieses Heft gebracht.

Die musikalischen Spielereien mit bekannten Liedern und Geschichten regten Florians Fantasie so sehr an, dass er schon selbst neue kleine Musikstücke komponiert hat. Das könnt ihr auch: Ein erster Schritt zum Spiel mit Tönen kann z. B. das Verändern oder Erweitern einer kleinen Melodie sein. Natürlich solltet ihr das jeweilige Stück erst einmal gründlich üben, damit es fehlerlos gespielt werden kann, denn sonst macht es ja keinen Spaß. Vielleicht könnt ihr dann bei "Alle suchen Hänsel und Gretel" noch einen oder zwei Sucher von eurem eigenen Anfangston aus nach "Hänsel und Gretel" rufen lassen. Oder "Im Kuckuckskindergarten" könntet ihr eigene "Kuckuck"-Rufer einfügen ... oder eigene "Entenkinder" kommen dazu, nach oben oder nach unten gespielt, ganz wie es euch gefällt und wie es sich eurer Meinung nach am besten in das Stück einfügen lässt. Das alles ist nicht schwer. Ihr müsst es nur tun, dann merkt ihr auch, welch großen Spaß das macht. 

Bei euren ersten Versuchen werden euch eure Lehrer bestimmt helfen und Mut machen. Dann werdet ihr auch bei anderen Stücken Möglichkeiten finden, eigene musikalische Schritte mit bestimmten Tönen auf der Tastatur zu gehen. Vielleicht entsteht bei all euren Versuchen sogar eine völlig neue musikalische Geschichte. 

Na, das wäre doch toll! Ihr könnt sie dann sofort im Klassenvorspiel oder zur Geburtstagsfeier oder in der Musikstunde vorspielen.

[…]

Erste Klavierstücke für Florian

Das Heft „Erste Klavierstücke für Florian“ von Manfred Schmitz möchte Kinder zum Spiel mit Tönen, der Vorstufe der Improvisation, anregen. Daher sind die 19 Stücke an bekannte Kinderlieder angelehnt, spinnen die eingängigen Melodien aber weiter und können von den Spielenden nach Belieben verändert oder ergänzt werden. So entstehen kleine Geschichten, die durch liebevolle Zeichnungen des Illustrators Peter Muzeniek ergänzt werden. Als Orientierungshilfe zum Original werden die Liedmelodien der Kinderlieder mit abgedruckt. Es gibt auch Kompositionen, die sich nicht auf Kinderlieder beziehen, sondern auf bekannte Kompositionen wie z. B. Carl Philipp Emanuel Bachs „Solfeggio“, Kabalewskis „Märchen“ und „Toccatina“ oder Debussys „The snow is dancing“.

Trotz des sehr leichten Schwierigkeitsgrades sind die pianistischen Anforderungen durchaus vielfältig. Die Kinder werden mit dem Positionsspiel vertraut gemacht, wenn die Hände im abwechselnden Spiel über die ganze Klaviatur wandern. Ebenso lernen die Kinder eine differenzierte Artikulation und Passagenspiel mit abwechselnden Händen. Es gibt auch Stücke, in denen das Melodiespiel mit der linken Hand geübt wird und die erste Verwendung des Pedals eingeführt wird. Um den Kindern den Einstieg ins Liedspiel zu vereinfachen, ist ein Großteil der Stücke in C-Dur notiert und die Notation des Violinschlüssels auch in der linken Hand wird vom Autor bevorzugt.

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Erste Klavierstücke für Florian

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Pop Parnass für Klavier

1. Alle suchen Hänsel und Gretel

2. Die Entenkinder

3. Kleine Variation über "Hol-la-hi"

4. Im Kuckuckskindergarten

5. Ein Männlein rennt im Walde

6. Hänschen und Herr Bach

7. Erster Ferientag

8. Zum Geburtstag

9. Auf der Rennpiste

10. Zur guten Nacht

11. Der große Anlauf

12. Bunte Drachen schaukeln im Wind

13. Wenn Athina tanzt

14. Das große Ameisen-Rennen

15. Der Clown und sein Pferdchen

16. Der lustige Sommer

17. Der übermütige Sommer

18. Verrückter Walzer.

19. Tanzschule für Schneeflöckchen

Manfred Schmitz dürfte wohl zu den fleißigsten Musikern der Gegenwart zählen. Dabei verbindet sich sein Schaffen als Pianist, Komponist, Arrangeur und Bandleader seit jeher auf einzigartige Weise mit seinem Engagement für den musikalischen Nachwuchs. Jahrgang 1939, studierte er von 1957 bis 1962 Klavier an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar, wo er von 1968 bis 1984 selbst als Dozent im Bereich Jazz und Unterhaltungsmusik tätig war. Aus einer Ansammlung für diesen Zweck selbst geschaffenen Unterrichtsmaterials entstand so – ganz nebenbei – in den 1970er Jahren der 3-teilige JAZZ-PARNASS – bis heute eines der Standardwerke in Sachen Jazz-Piano, das sogar ins Russische übersetzt wurde und in der damaligen UdSSR in 25.000 Exemplaren erschien. Aber auch seine umfangreiche kompositorische Tätigkeit in nahezu allen Genres der Populärmusik setzte sich in seiner Lehrtätigkeit fort. Während er über viele Jahre hinweg für das Repertoire so namhafter Interpretinnen wie Gisela May, Uschi Brüning u. v. a. schrieb, sie auf dem Piano begleitete und mit dem Manfred-Schmitz-Trio europaweit jazzte, förderte er sowohl in Weimar z. B. Chanson-StudentInnen als auch an der Musikschule Berlin-Köpenick SchülerInnen, indem er für sie komponierte und mit ihnen produzierte. So ist er heute von etlichen BerufskollegInnen umgeben, von denen viele auf die eine oder andere Weise einmal Schüler bei ihm waren. Vielen Musikpädagogen ist Manfred Schmitz vor allem durch die große Bandbreite an LEHR- und SPIELLITERATUR für verschiedenste Instrumente und Ensembles bekannt, die sich an Vorschulkinder, Anfänger und auch Fortgeschrittene richtet. All dies ist wiederum eine Nebenwirkung seiner langjährigen Arbeit mit Schülern und Schüler-Ensembles als leitender Lehrer in der Musikschule Berlin-Köpenick bis zum Jahre 2004. Und statt nunmehr den Ruhestand wörtlich zu nehmen, geht die Aufarbeitung dieser Erfahrungen in eine neue Runde.
Leider verstarb Manfred Schmitz nach kurzer, schwerer Krankheit am 07.07.2014.