Bass Bible (engl.)

Art.Nr.: 610164E

Sprache: englisch

Autor: Paul Westwood

ISBN: 978-3-927190-67-2

EUR 39,95
inkl. 7 % USt

  • Sofort versandfähig, ausreichende Stückzahl Sofort versandfähig, ausreichende Stückzahl
  • Gewicht 1.07 kg


Zahlungsweisen

PayPal, Lastschrift, Kreditkarte, Rechnung Vorkasse Kreditkarte

Die Hauptaufgabe des Bassgitarristen ist es, die musikalische Basis für die Rhythmusgruppe zu liefern und die Band mit interessanten Grooves – vor allem zusammen mit dem Schlagzeug – anzutreiben. Um die Aufmerksamkeit des Publikums aufrechtzuerhalten, sollten die gespielten Linien oft variiert werden. Folglich ist es egal, ob es sich um Walking Bass, Riffs, Improvisationen oder sogar ein einfaches Pattern handelt; die eigentliche Funktion des Bassgitarristen ist es, mehr oder weniger wiederkehrende Phrasen solide und mit einem guten Timing zu spielen.

Ein Instrument zu lernen, kann wie das Erlernen einer Sprache sein. Der erste Schritt ist meistens, sich mit dem Klang von kurzen Phrasen vertraut zu machen. Der nächste Schritt ist, diese „Vokabeln“ so exakt wie möglich zu übernehmen. Je mehr Phrasen du lernst, um so größer, anspruchsvoller und eigenständiger wird dein musikalischer Wortschatz. Die Fähigkeit, Noten zu lesen, kommt meist erst später. Sich zu früh und zu intensiv mit zu viel Theorie zu beschäftigen, kann die Begeisterung schmälern.

Dieses Buch ist wie ein Wörterbuch für musikalische Phrasen aufgebaut, in dem du das nachschlagen kannst, was dich gerade interessiert. Deswegen habe ich bei der Zusammenstellung dieses Buches nach der Devise gearbeitet, dass, wenn du eine ganze Reihe von musikalischen Phrasen, Riffs, Rhythmen, Patterns usw. lernst, sie als Grundlage für z. B. die Bandarbeit dienen können. Ich habe überflüssige, langwierige und selten gespielte Übungen bewusst ausgelassen, weil das Üben für dich unterhaltsam sein soll und du somit eher lernst, auch dein eigenes Publikum zu unterhalten. Es gibt interessante und praktische Linien, die Spaß machen, somit deine Aufmerksamkeit wach halten und nützlich für eine gute, solide und flüssige Spieltechnik sind. Sobald du eine ganze Reihe von Phrasen einer bestimmten Stilrichtung verinnerlicht hast, werden dir automatisch Alternativen einfallen. Und jetzt fängt deine Musik erst richtig an, spannend zu werden. Erst nachdem du viele kreative Möglichkeiten kennen gelernt hast, kannst du deine eigenen, guten, originellen und überzeugenden Ideen verwirklichen. Überzeugendes Improvisieren entwickelt sich aus dem Erlernen ausreichender Grundphrasen.

Ich habe versucht, in jedem Abschnitt das Wesentliche der jeweiligen Stilrichtung einzufangen – ohne den Anspruch auf Vollständigkeit oder Absolutheit. Diese Beispiele sind rein als Sprungbrett gedacht, von dem aus du starten kannst. Ich habe oft die Ideen mit einfließen lassen, die mich selbst fasziniert haben. Sie können einfach oder komplex sein, aber sie erfüllen alle ihren Zweck, und jede für sich bildet die Grundlage für die Entwicklung einer ganzen Reihe neuer, eigener Ideen.

Dieses Buch kann auf unterschiedliche Weise benutzt werden. Wenn du z. B. an der Slap-Technik interessiert bist, schlage das entsprechende Kapitel auf und du findest sowohl einfache Phrasen für Anfänger als auch ein paar ziemlich knifflige. Du wirst auch merken, dass viele Slap-Linien auf alten Boogie Lines basieren, die im Kapitel davor behandelt werden. Wenn du dich mit Walking Bass auseinander setzt, wirst du dir verwandte Tonleitern und Arpeggien näher anschauen. So kannst du deine eigenen Interessen erforschen und deinen Horizont erweitern. Viele Bassisten spielen nach Gehör und nicht vom Blatt, was auch ein Grund dafür war, die CDs aufzunehmen, die zu diesem Buch gehören. Trotzdem empfehle ich „Nichtlesern“, die jeweiligen Phrasen während des Hörens auch zu lesen, da dies allmählich dazu führt, die Abschnitte auf dem Blatt wieder zu erkennen. Lesen bedeutet, bestimmte Muster zu erfassen. Wir lesen z. B. nicht die einzelnen Buchstaben eines Wortes, sondern eine Buchstabengruppe als Ganzes. Es ist sehr nützlich, etwas aufschreiben zu können, wenn du eigene Ideen sammeln willst. Wenn du Noten lesen lernst, hast du Zugang zu einer ganz neuen Musikwelt, zu Informationen und Erfahrungen, woran der „Nichtleser“ nicht teilhaben kann.

Letzten Endes hängt alles davon ab, mit wie viel Begeisterung und Einsatz du an die Sache gehst. Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich zunächst überhaupt nicht vorhatte, ein Buch zu schreiben. Es entwickelte sich als Hilfe für meine Schüler, die nicht genügend Ideen und Möglichkeiten hatten, sich musikalisch auszudrücken. Jeder Schüler hatte seinen eigenen Problembereich, und erst nachdem ich einen ganzen Stapel Musiknotizen gesammelt hatte, wurde mir klar, dass ich eigentlich ein System entwickelt hatte, das auch anderen nützlich sein könnte. Mein Ziel war es deshalb, jeden Schüler mit dieser „musikalischen Ausrüstung“ auszustatten – gewappnet mit einem großen Vokabular von Phrasen. Somit kannst du auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Dein musikalischer Wortschatz wird groß genug sein, um dich in der Sprache der Musik besser auszudrücken. P.S. Die Herausgeber haben sich an der international gebräuchlichen englischen Schreibweise orientiert. Die deutsche Tonbezeichnung „h“ ist in diesem Fall „b“ und „b“ ist „bb“.

Bass Bible

Man kann den Briten Paul Westwood als einen der gefragtesten Bassisten bezeichnen. Seine jahrzehntelangen internationalen Arbeiten und Erfahrungen mit Tom Jones, Al Jarreau, Janet Jackson, Shirley Bassey, Madonna, Joe Cocker, Gloria Estefan, dem Royal Philharmonic und dem London Symphony Orchestra, Produzenten wie Lieber & Stoller und Andrew Lloyd Webber, Komponisten wie Hans Zimmer, John Barry, und Paul McCartney, Filmmusiken und TV-Einspielungen weltweit, bilden die Grundlage für sein Buch „Bass Bible“.

Paul Westwood, Dozent an der Royal Academy of Music, dem King´s College und der Stowe School, schickt den Leser mit diesem Lehrwerk (280 Seiten, 2 beiliegende CDs, sic!) auf eine musikalische Reise vom Jazz in Richtung Soul/Motown, von Latin Riffs hinüber zu African Music und weiter zu Progressive Lines und Soloanleitungen. Westwood arbeitet nie im luftleeren Raum, sondern schildert sehr ausführlich die Entstehungsgeschichte und das Spielgefühl jeder vorgestellten Stilistik. Die „Bass Bible“ (sowohl in deutscher als auch in englischer Ausgabe) ist innerhalb kürzester Zeit zu DEM repräsentativen Bassbuch des AMA Verlags geworden.

BUCH EINS
Spieltechniken - Linke/Rechte-Hand-Technik - Rhythmisches Gefühl und Dynamik - Klangbildung - Tirandoanschlag (rechte Hand) - Plektren und Picks - Anschlag mit den Fingernägeln - Slap-Bass - Reißen der Saiten - Rechte-Hand-Tapping - Abdämpfen - Walking Bass mit Abdämpfen - Patting - Obertöne - Effektgeräte In 49 Schritten zum theoretischen Grundwissen Walking Bass Lines Skalen, Arpeggien und Übungen - Durskalen - Mollskalen - Stufenskalen - Arpeggien (Dur) - Arpeggien (Moll) - Skalenübungen - Walking Bass (Einführung) - Walking Bass mit Akkorderweiterungen - Walking Bass mit Passing Notes - Ternäre Variationen Akkordfolgen und Improvisationen - Pop - Latin - Balladen - Jazz

BUCH ZWEI
Basic Grooves - Übungen mit Achteln - Übungen mit Sechzehnteln - Übungen im 12/8 (Shuffle) Blues und R & B - 12/8-Blues und R & B (Shuffle) - 4/4-Blues und R & B Soul JAMES JAMERSON und Motown - Bass Fills CHUCK RAINEY und Atlantic Records JAMES BROWN und Funk STANLEY CLARKE Rock - Gerade Achtelriffs - Synkopierte Achtelriffs - Gerade Sechzehntelriffs - Shuffle Riffs

BUCH DREI
Lateinamerikanische Musik Lateinamerikanische Stilrichtungen Typische Latin Riffs Double Time Latin Riffs Latin Riffs – Salsa Flamenco (Spanien) Mariachi (Mexiko) Mambo (Kuba) Kubanischer Rock Reggae (Jamaika) - Binäres Feeling - Binäres Feeling (no downbeat) - Ternäres Feeling - Ternäres Feeling (no downbeat) Kolumbien Samba (Brasilien) Peru, Ecuador, Chile, Bolivien

BUCH VIER
Afrikanische Musik Typische afrikanische Riffs Nordafrika und der Mittlere Osten Somalia Mali Guinea Kamerun Demokratische Republik Kongo (ehem. Zaire) Simbabwe Südafrika und Soweto

BUCH FÜNF
Boogie Lines LARRY GRAHAM & MARK KING – Slap Bass - Slap (Einführung) - Larry Graham – Slap (Boogie) - Mark King – Slap (Popping) JACO PASTORIUS – Fretless Bass - Riffs - Fretless Bass Soli Natürliche Obertöne - Akkorde mit Obertönen - Arpeggierte Akkorde mit Obertönen Synthesizer-Bass Modern Riffs – Jazz & Progressive Lines - Modern Riffs - Jazz & Progressive Lines

Paul Westwood wurde 1953 in England geboren. Mit 16 nahm man ihn im National Youth Jazz Orchestra auf. Zwei Jahre später begann er, an der Guildhall School of Music Kontrabass zu studieren. Mit 23 hatte Paul bereits in über 23 Ländern Konzerte, in zahlreichen Clubs gespielt und war mehrfach auf Tournee gegangen. Er wurde einer der gefragtesten Session-Musiker der Londoner Musikszene und arbeitete für Künstler wie Elton John, Vangelis, Cliff Richard, John Miles, Stephen Bishop, Andy Wiliams, José Carreras, Chocolate, Madonna, Jennifer Rush, Justin Haywood (Moody Blues), Orchestras und für Songwriter und Produzenten wie Lieber & Stoller, Andrew Lloyd Webber, Phil Ramone, George Martin, Gus Dudgeon und Mickey Most. Paul Westwood hat in den Orchestern von Alyn Ainsworth, John Coleman and Ray Monk für zahlreiche britische Fernseh-Gesellschaften gearbeitet und Künstler wie Tom Jones, Barry Manilow, Janet Jackson, Al Jarreau, Gloria Estefan, Randy Crawford, Shirley Bassey, Chuck Berry, The Temptations, Joe Cocker, Dionne Warwick, George Benson und The Pointer Sisters begleitet. Zu seinen Film-Referenzen gehört die Zusammenarbeit mit Kompositionen wie Michel Le Grand, Hans Zimmer, John Barry, Philip Sarde, Trevor Jones, David Bowie, The Sex Pistols, Paul McCartney, Peter Knight und Debbie Wiseman. Paul spielte in zahlreichen Londoner Bühnenshow-Produktionen, darunter Cats, Les Misérables, West side Story und Chess. Er war auf Tournee mit Charles Aznavour, John Dankworth und Cleo Loraine und hat mit vielen der bekanntesten Jazz-Musiker wie Steve Gadd, Wayne Shorter, Joe Beck, Warren Bernhardt, Larry Coryell und Jon Hisemann zusammengearbeitet. Paul Westwood unterrichtet an der Royal Academy of Music, am King´s College und an der Stowe School. Er hatte Meisterklassen am Bass Centre, an der Academy sowie am Musician´s Institute. 1992 produzierte er ein Unterrichtsvideo mit dem Titel “The Complete Bass Guitar Player“. Seine Kompositionen und Fernseh-Themen sind in der ganzen Welt bekannt. In der letzten Zeit war Paul Westwood mit Barbara Thompson´s Paraphernalia auf drei der bedeutendsten europäischen Jazztourneen und spielte auf über 350 Konzerten. Zahlreiche Artikel von ihm wurden in Musikmagazinen veröffentlicht.